04 Aug, 2016

Gesund und glücklich lebt es sich „ErfolgReicher“!

04 Aug, 2016

Haben Sie sich schon mal die Frage beantwortet, was Ihr persönlicher Zweck Ihrer Existenz ist?
Uns als Coaches und Trainer begegnen oft unterschiedliche Menschen.
Menschen, die sich immer für andere aufopfern,
Menschen, die stets Streitigkeiten anderer schlichten wollen,
Menschen, die für jedes Problem anderer Lösungen zu finden versuchen,
Menschen, die immer ein offene Ohr für andere haben,
u.s.w..
Deren Vorgesetzte haben dann meistens die Herausforderung, dass diejenigen dadurch von ihrer eigentlichen Arbeit abgelenkt werden.
Selten gehen Chefs her und hinterfragen das sich verbergende Talent ihrer Mitarbeiter.

Eine Personalleiterin, die in ihrem Beruf ausschließlich (das begegnet uns leider häufig) für die Lohnabrechnung und das Vertragswesen angestellt ist, pflegt das Büro der offenen Tür intensiv. Bei uns besucht sie das offene und branchenübergreifende Führungskräfteseminar. In diesem berichtet sie mit leuchtenden Augen davon, das Bindeglied zwischen Geschäftsführern und Mitarbeitern zu sein.
Würde man ihr Tun ausschließlich auf den Buchhaltungsbereich konzentrieren, wäre sie unglücklich und auch unterfordert. Was sie begeistert, ist der zwischenmenschliche Austausch, das kommunikative Miteinander, Situationen aus Metaebene zu beleuchten, um Kollegen einen weiteren und andersartigen Blick auf Betriebsthemen zu ermöglichen. Sie sagt mit Stolz und Freude, dass sie einen großen Teil zum guten Betriebsklima dadurch beiträgt, dass sie eine Art moderierende Vertrauensperson im Betrieb ist- und dass sie Probleme und Herausforderungen abfedert.
Sie spart dem Unternehmen zudem Geld, da die Fluktuation derart gering gehalten wird und sie dazu beiträgt, dass sich die Führungspersonen des Hauses auf ihr Kerngebiet konzentrieren können.

Wir als Berater würden – wenn der Unternehmer es zuließe, ganzheitlich für Veränderung sorgen,- aber da es sich um einen westfälischen Sturkopf handelt, scheint sie dort aktuell nach bestem Wissen und Gewissen gut zu handeln.
Außerdem sieht sie ihren Job als Personalleiterin mit mehr Aufgaben verankert, als dem reinen buchhalterischen Bereich.

Bravo – so sollte es auch sein!

Diese Dame ist sich ihres Talentes bewusst.
Leider wird ihr Talent von ihrem Vorgesetzten jedoch nicht akzeptiert,… und das lässt sie mit schlechtem Gewissen agieren.
Wie erfolgreich wäre sie für ihr Unternehmen und sich selbst erst, wenn sie ihrem Talent mit Freude und Intensität nachkommen könnte, und sich dafür ihre Zeitfenster nehmen würde, um sich den Rest der Zeit mit ihren anderen Aufgaben zu beschäftigen?

Was ist/ sind meine Talente?
Wie viel Zeit am Tag wäre es sinnvoll sich meinen Talenten hinzugeben?
Was genau wäre der Mehrwert für mein Unternehmen daran?
Welche Aufgaben habe ich darüber hinaus?
Wie hoch schätze ich meine Prioritäten der Aufgaben ein?
0 = Termin, 1 = sehr hoch, 2 = hoch, 3 = gering, 4 = delegierbar an

Mit diesen Ergebnissen könnte die Dame nun zu ihrem direkten Vorgesetzte gehen und mit ihm besprechen, inwiefern sie ihrer Arbeit (noch immer erfolgreich und zielorientiert) gesünder, glücklicher und sinnvoller nachkommen könnte.

Ein Denkanstoß auch für Sie?

Seien Sie Ihr eigener Talentscout… und gerne auch der Scout Ihrer Mitarbeiter!

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